Gregory Porter im Interview

Gregory Porter im Interview

Statt auf Genregrenzen setzt Gregory Porter, 41, auf Intuition. Was sich organisch anf wird auf seinem dritten Album „Liquid Spirit“ eingearbeitet. So sind seine Songs nicht rein vom Jazz gepr sondern wurzeln selbstverst auch im Blues, Soul und Gospel. Der Amerikaner poliert Abbey Lincolns „Lonesome Lover“ mit Swing auf. „No Love Dying“ ist dagegen eher minimalistisch mit Klavier und Schlagzeug instrumentiert. „Brown Grass“ umweht ein Hauch von Melancholie. Schon f seine beiden ersten Alben von den Kritikern gefeiert und bereits eine Grammy Nominierung in der Tasche, sorgt jetzt sein Deb Billig Canada Goose Sale auf dem Major Label Blue Note f gro Spannung.

Text: Dagmar Leischow Fotos: Shawn Peters

Gregory Porter: Das bleibt auf ewig mein Geheimnis (lacht). Im Ernst: Gerade Jazzer lieben doch traditionell H Meine Kopfbedeckung mag zwar nicht die allertollste sein, aber sie geh zu mir. Weil sie inzwischen zu meinem Markenzeichen geworden ist, gehe ich ohne sie nicht mehr Billig Moncler Jacken auf die B Nat habe ich meine M auch aufgesetzt, als ich meine CD „Liquid Spirit“ einspielte.

Wo w Sie dieses Album musikalisch verorten?

Porter: Ich bin definitiv ein Jazzs Allerdings muss ich das nicht mit jeder Note beweisen. In meine St flie diverse Stile von Blues Gospel bis zu Soul ein.

Sie scheinen ein Faible f Liebeslieder zu haben, oder?

Porter: Ich neige halt dazu, mich ziemlich intensiv mit meinen Gef auseinanderzusetzen. Besonders Herzschmerz inspiriert mich als Songschreiber, was man Nummern wie „Wolfcry“ oder „Water Under Bridges“ deutlich anh

K Sie sich mit autobiografischen Titeln am ehesten identifizieren?

Porter: Ich kreise nicht nur um mich, genauso gerne beobachte ich andere. Eine Frage, die mich stets aufs Neue besch ist: Machen wir wirklich alles richtig? Wie k wir bessere Menschen werden? Vielleicht regen meine Texte die Zuh ja dazu an, solche Dinge nachzudenken.

Finden Sie politische Denkanst besonders wichtig?

Porter: Sicherlich besch mich Themen wie Gentrifizierung oder Genozid, das spiegeln einige Songs wider. In „When Love Was King“ steckt zum Beispiel viel von dem, was meine Parajumpers Long Bear Mutter mir mit auf den Weg gegeben hat. Sie lehrte mich, nie diejenigen zu vergessen, die ganz unten stehen. Dementsprechend spielen N und Gleichberechtigung in meiner politischen Philosophie eine zentrale Rolle.

Wie stehen Sie zum amerikanischen Pr Barack Obama? Hat er Ihre Erwartungen erf

Porter: Seitdem er vereidigt wurde, wollen ihn seine Gegner mit aller Macht zerst Insofern ist es schwierig f ihn, etwas in Bewegung zu setzen. Unter diesen Bedingungen schl er Parajumpers Outlet Verkauf sich recht wacker, finde ich. Es gelingt ihm sogar, unsere Wirtschaft allm wieder anzukurbeln. Das hei indes nicht, dass ich hundertprozentig mit Obama zufrieden bin. Die Enth die der US Geheimdienste haben mich ziemlich schockiert. Trotzdem wei ich nicht, wie ich diese Geschichte letztlich bewerten soll daf ist die Berichterstattung in den Medien einfach zu verwirrend.

Verfolgen Sie die Nachrichten regelm

Porter: Ja. Es interessiert mich, was um mich herum passiert. Schlie habe ich schon als Junge erfahren, wie grausam diese Welt Parajumpers Long Bear sein kann. Meine Familie war in unserem Heimatort Bakersfield rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Denn wir wohnten in einer Gegend, wo sonst nur Wei lebten. Sie warfen unsere Fensterscheiben ein, einmal hat jemand auf meinen Bruder geschossen.

Offenbar hatten Sie keine sch Jugend.

Porter: Lassen Sie es mich so formulieren: Sie war bitters Einerseits trieb ich viel Sport, mir standen tolle Freunde zur Seite. Anderseits erfuhr ich wegen meiner Parajumpers Giuly Billig Hautfarbe diese Ausgrenzung. Doch deswegen bin ich nicht vom Hass zerfressen. Im Gegenteil: Ich setze alles daran, jegliche Art von Diskriminierung zu Zumindest in meiner Band ist mir das auch gelungen. Da tue ich mich unter anderem mit einem Japaner und Moncler Weste Verkauf einem Wei aus den S zusammen. Wir m mit unserer Musik alle Menschen verbinden.

Hatten Sie diesen Plan schon als Kind?

Porter: Urspr wollte ich gar nicht hauptberuflich Musiker werden, dieser Job erschien mir zu unsicher. Darum war ich froh, als ich an der San Diego State University ein Football Stipendium kriegte. Bis ich mir die Schulter verletzt habe. Danach war der Traum von einer Profikarriere ausgetr

Obendrein lag Ihre Mutter im Sterben.

Porter: Kurz vor ihrem Tod redeten wir meine Zukunftspl Sie ermutigte mich, S zu werden. Sie gab mir den n Mut, diesen Weg einzuschlagen.

Sie haben also durch Ihre Mutter zum Jazz gefunden?

Porter: Richtig. Wenn ich als Junge gesungen habe, sagte sie stets: „Du klingst wie Nat King Cole.“ Deshalb begann ich irgendwann, mich durch ihre Nat King Cole Platten zu h Dabei malte ich mir aus, er w mein Dad. Weil sich mein leiblicher Vater von unserer Familie getrennt hatte, versuchte ich meinen Schmerz auf diese Weise zu kompensieren. Aus dieser Erfahrung habe ich dann sp das Musical „Nat King Cole And Me“ gemacht es war mein erstes Theaterprojekt.

Professioneller Musical Darsteller wurden Sie dann Dank des Musicals „It Ain’t Nothing But The Blues“.

Porter: Damit schaffte ich es bis an den Broadway. In acht Shows pro Woche stand ich jeweils vor Moncler Weste 1000 Leuten auf der B Dadurch wuchs mein Selbstbewusstsein. Ich k schlie mein Engagement, stellte eine Band zusammen und bekam tats einen Plattenvertrag.

Inzwischen sind Sie ein erfolgreicher Musiker. Sind Sie dort angekommen, wo Sie immer hin wollten?

Porter: Selbstverst bin ich stolz darauf, mit Wynton Marsalis gearbeitet zu haben. Und hey, Herbie Hancock nennt mich beim Vornamen. Gut m dass ich jetzt zum inneren Jazzzirkel dazu geh Dennoch f ich mich immer noch ein St weit wie ein Au