Groove ist die beste Medizin

Groove ist die beste Medizin

Ob als oder Asklepios das noch heute rund um die Welt gebr Symbol des griechischen Gottes der Heilkunst ist sein Stab, eine Art Gehstock, um den sich eine Schlange windet. Warum die „Jazz Dispensary“ LP Serie nicht dieser, sondern der sogenannte Hermes Stab mit zwei Schlangen und einem Fl schm mag Geheimnis der Produzenten bleiben. Ziemlich offensichtlich ist dagegen, dass medizinisches Marihuana bzw. dessen Konsum angepeilte Assoziation ist, schlie geht es auf den Tracks der jetzt erschienenen vier LPs mehr als einmal nicht nur zwischen den Zeilen um von Tetrahydrocannabinol induzierten Rausch.

M als Reaktion auf die bereits 2015 erfolgte Ank der kalifornischen Platten Laden Institution Amoeba Music, ihren Jazz Bereich zu Gunsten einer Ausgabestelle („Dispensary“) f medizinisches Marihuana ausgliedern zu wollen, definieren sich die vier Folgen der Reihe nicht nur durch ihre Jazz musikalischen Nuancen, sondern auch durch die von dem jeweiligen Sound hervorgerufenen nennen wir es Rausch Aromen. Unterschiedlichen Grassorten und ihren jeweiligen Wirkungen nicht un wirken auch „Soul Diesel“, „Purple Funk“, „OG Kush“ und „Astral Travelin“ jeweils unterschiedlich bewusstseinserweiternd.

Der auch musikalisch chronologisch erste Teil der Reihe, „Soul Diesel“ betitelt, versammelt mit Aufnahmen von 1968 1971 die wohl und urspr Soul Jazz Artefakte. Angefangen beim Er „Fire Eater“ von Rusty Bryant den selbsternannten K legend Funk Breaks Bernard Purdie bis zu den beiden boogaloo igen Vokaltracks „Psychadelic Sally“ von Eddie Jefferson und „O Baby“ von Billy Hawks. Alles in allem: Viel Orgel, viel latineske Percussion und jede Menge roher Soul. Warum das Vinyl in transparentem Orange gehalten ist? Kann man vermutlich erst sagen, Parajumpers Long Bear wenn man sein Rezept eingel hat.

Folge Nummer zwei h auf den Titel „Purple Funk“, und zumindest hier scheint die Assoziation zu dem auch schon von Jimi Hendrix besungenen „Purple Haze“ nicht ganz so weit hergeholt. Da passt sogar das lila gef Moncler Sale Vinyl auch ohne Wenn und Aber. Mit zumindest auf Original Vinyl extrem raren Beitr von Gruppen wie der Lafayette Afro Rock Band, Azymuth und den sp eher als Disco Act bekannten Pleasure konzentriert sich „Purple Funk“ auf die fr bis Moncler Jacke Billig mittleren Siebziger Jahre. Kennzeichen daf sind ausgefeiltere Produktionen (gut zu h beim ph „Rock Creek Park“ von den Blackbyrds), Experimentierfreude beim Einsatz neuer Sounds und Arrangements, sowie eine allgemeine Verlangsamung des Tempos nach dem Motto: Keiner hat gesagt, dass Funk schnell zu sein hat, lediglich grooven muss er. So wie Funk Inc „Kool Is Back“ dem mit bislang 395 offiziellen Eins meist gesampleten Track der Musik Geschichte!

Mit dem in transparentem Gr gehaltenen „OG Kush“ Vinyl, dem dritten Teil der Reihe, gelingt den Machern die offensichtlichste Anspielung auf das Thema Gras. OG Kush geh zu den wohl wirkst Marihuana Sorten der Welt. Der von ihr induzierte Rausch wird als Moncler Jacke Verkauf Parajumpers Giuly Billig sowohl stark k als auch psychisch beschrieben. Kein Wunder, dass drei einzelne Samen 20 Euro kosten. aber wir schweifen ab. Die Kuratoren der Serie beweisen Canada Goose Jacke mit dieser Zusammenstellung nicht nur Sp sondern auch einen fast alle Zweifel erhabenen Geschmack.

Apropos Space Funk mit Charles Earlands entsprechend tituliertem „Leaving This Planet“ haben die „Jazz Dispensary“ Verantwortlichen den richtigen Track gefunden, um den durchsichtig gebatikten vierten Teil der Reihe zu er Auch die auf „Astral Travelin“ ver Tracks zeichnen sich durch unentrinnbaren Groove aus. Mit dem Thema All bzw. Kosmos existiert aber noch mindestens ein weiterer roter Faden, der sich nicht nur in passenden Songtiteln wie „Expansions“ (Lonnie Liston Smith The Cosmic Echoes), „Astral Travelin“ (Pharoah Sanders) oder „Celestial Blues“ (Gary Bartz NTU Troop) niederschl Jack DeJohnettes „Epilog“ f das ebenso eindrucksvoll vor wie die von Moncler Sale Verkauf Flora Purim interpretierte Chick Corea Komposition „Open Your Eyes You Can Fly“.

Mit den vier „Jazz Dispensary“ LPs haben die Macher alles, aber auch alles richtig gemacht. Die Zusammenstellung sowohl im Ganzen als auch auf jedem einzelnen Teil zeugt von absoluter Kennerschaft; die namentliche Auff aller wesentlichen Parajumpers Sale musikalisch Beteiligten f vor Augen (und Ohren), wer die f und meistgebuchten Recording Session Cracks der damaligen Zeit waren; und die Marihuana Anspielungen verleihen dem Projekt schlie eine leicht verruchte Erdung, die man dem Produkt eines Major Labels wie Concord Music kaum zugetraut h Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.